Königreich Darions


 Das Drachenthal ist ein an der Ostküste gelegenes Bergtal, welches durch die Burg Felsheim beschützt wird. Im Tal und im umliegenden Gebirge haben nie allzuviele Menschen gelebt. Kleine Bergdörfer wie Fichtenhöh und auchmal eine Kleinstadt wie Felsheim sind die Folge einer kleinen Menschenanhäufung im seichten Gebieten des Gebirges. Da Landwirtschaft auf dem steinigen Boden vergeudete Kraft ist, sind die meisten Bauern Viehhirten, die ihre Tiere zum Grasen auf einige hochgelegenen Weiden bringen. Viele Menschen in Felsheim lebten früher vom Fischfangvon und den erschwinglichen Gewinnen, die sie aus den Minen des riesigen Gebirges bekommen. 

Heute herrscht König Darion auf Felsheim, einer Festung der des kahlen Gebirges. Von dort aus baut er eine Armee auf, den Rest Mondarias zurückzuerobern und seinen Thron in Pellasol zu besteigen.


Städte und Dörfer

Fichtenhöh

Fichtenhöh ist ein altes Dorf, wessen Bewohner sich vor der Ankunft Darions auf den Bergbau konzentrierte. Seitdem der König jedoch in Dunkelstein einzug  hält leben in Fichtenhoe die verschiedensten Leute.

 

 

Felsheim

Felsheim ist eine kleine Stadt am Fuße der gleichnamigen Burg, die scherzhafter Weise von der Bevölkerung Fels genannt wird. Der kleine Hafen in der Bucht der Stadt wird durch zwei Leuchttürme geschützt und wird nach Ankunft Darions von vielen Händlern angefahren. 


Der Hochadel

Der Hochadel besteht aus den höchsten Adligen des Landes und dem Rat der Meister.

Die Meister sind wie Minister, welche ihrem König in bestimmten Kompetenzgebieten Unterstützung anbieten.

 

Die Meister in folgende Gebiete unterteilt.

Finanzen (Meister der Münze), Militär (Meister des Krieges),  Diplomatie (Meister der Diplomatie, Schiffahrt und Infrastruktur (Meister der Schiffe), Justiz (Meister des Rechts), Kultur und Religion (Meister des Glaubens)

 

Der Hochadel ist wie folgt aufgeteilt:

 

Fürst/Fürstin

 

Herzog/Herzogin

 

Graf/Gräfin

 

Baron/Baroness

 

 

Ein jedes Mitglied des Adels hat das Recht, zwei Ritter zu ernennen.


Die Waffenverbände Darions

Jeder tapfere Mann und jede tapfere Frau, die/der sich Darions Streitmacht anschließen möchte sollte sich an den König direkt Wenden. Die Soldaten Darions bekommen einen monatlichen Sold von 81 Dukaten und ein Quartier in der Kaserne der königlichen Waffenverbände.

Ein jeder fängt als einfacher Fußsoldat an, kann sich nach erfolgreichen Taten und ehrenwerten Schlachten aber in höheren Positionen wiederfinden.

 

Soldat

Der Großteil der Armee baut auf diesen schnellen Eingreiftruppen und fußt auf ihrer Menge und die daraus resultierenden Schlagkraft. Als Soldat führt man die Befehle der oberen Vorgesetzten aus und unterstützt diese bei den Aufgaben, die der Armee sowohl im Krieg als auch in Zivil zukommen.

 

Grenzer

Grenzer sind all die mutigen und starken Soldaten die ins Grenzgebiet geschickt werden um dort die Burgen zu verwalten und den Rhone vor eindringenden Soldaten des Feindes zu beschützen. Es ist ein gefährlicher Beruf als Grenzer zu dienen, doch die Ehre die den Grenzer zu Teil wird, steigt teilweise bis ins unermessliche.

 

Gardist

Nur die fähigsten aller Kämpfer werden in den Rang eines Gardisten befördert und sind dazu bestimmt den König und den Rest des Adels zu beschützen. Zudem verweilen sie im Gardistenquartier des Schlosses.

 

Kommandant

Der höchste Befehlshaber der Armee ist der Kommandant. Alle weiteren Krieger sind ihm zum Gehorsam verpflichtet. Er leitet mit führender und starker Hand die Geschicke der Armee

 


Der Glaube und die Kirche des Herrn des Lichts

 

Die Kirche Mondarias ist eine der stärksten und relevantesten Institutionen des Königreichs; mit Inbrunst verteidigt und stärkt sie den Glauben an den Herren des Lichts. Sie ist Ansprechpartnerin in allen religiösen und kulturellen Belangen, sie beschützt alte Werte und unterstützt den König, den sie als "Lichtbringer" und damit als auserwählten Vertreter des Herren auf der Erde deklariert hat. 

Die Kirche geht hierbei nach verschiedenen Methoden vor; ihrer Ansicht nach spaltet sich der Herr in zwei Aspekte auf, zwei unterschiedliche Eigenschaften ihres Gottes; zum Einen existiert der Herr des Lichts und zum Anderen der Flammende Herr.

 

Der Herr des Lichts ist voll der Gnade; sein Licht erleuchtet den Weg, den jeder Gläubige gehen soll, schenkt ihm Kraft und lenkt ihn auf den rechten Weg zurück, wenn er jemals davon abkommen sollte. Er ist der verzeihende Gott, der, der an die Herzen der Gläubigen appelliert, nach seinem Sinne zu handeln.

 

Der Flammende Herr hingegen ist der strafende Gott. Er verteidigt den Glauben mit seinem flammenden Schwert, straft die, die gegen seine Gebote handeln und läutert die Seelen der wahrhaft verdorbenen, unwiderruflich verlorenen Menschen mit seinen reinigenden Flammen.

 

Dieser Aspekt der kirchlichen Arbeit stößt in der Allgemeinheit auf Ablehnung und Ächtung; oft wird der Kirche unbegründeter Hass oder gar Willkür vorgeworfen. Wisset jedoch: Auch diese Aufgaben sind von enormer Relevanz; der Glauben und die Werte brauchen eine starke Hand, sie zu verteidigen. 

Kontroverse Vorgehensweisen wie die Befragungen oder gar die Verbrennung von Ungläubigen sollen einzig und allein dem Zweck dienlich sein, die Seelen derer, die vom rechtschaffenen Weg anzukommen drohen oder bereits davon abgekommen sind, wieder zurück ins Licht zu führen. Nichts geschieht willkürlich, aus persönlichen Motiven oder gar aus reinem Sadismus. Die Kirche handelt zu jeder Stund' im Sinne des Herren und zur Errettung der Seele jedes verlorenen Schäfchens.

 

Ränge

Novizen

Ein jeder Gläubiger, der sich ganz und gar den Lehren des Herren verschreiben will, beginnt seine Laufbahn in der Kirche als Novize. Er ist für die Feldarbeit und niedere Glaubensdienste verantwortlich. Er hat jedem höher gestellten Mitglied Folge zu leisten.

 

Subsidiar

Die Hauptaufgabe des Subsidiars sind ebenso wie beim Novizen die der Hilfsdienste, allerdings ist der Subsidiar befugt, kleinere Aufgaben der kirchlichen Arbeit selbstständig zu erledigen, wie beispielsweise das Anfertigen religiöser Schriften oder das Predigen unter freiem Himmel.

 

Feuerpriester

Der Feuerpriester ist ein ehrwürdiges Mitglied des Ordens. Er ist voll befugt, Messen zu halten und Befragungen allein zu vollziehen. Er genießt großes Ansehen in der Gesellschaft und in der Regel auch den Respekt und die Aufmerksamkeit des Königs.

 

Patriarch

Der Patriarch ist der oberste unter den Priestern. Er leitet die Kirche, legt die Richtlinien kirchlichen Handelns im Einklang mit den Lehren des Herren fest. Er organisiert Messen und berät den König nach bestem Wissen und Gewissen. Ebenso legitimiert er den König in seiner Rolle als Lichtbringer (und damit als Vertreter des Leuchtenden Herren auf der Erde). Er war es auch, der König und Königin zum Kaiserpaar krönte. Er ist ein sehr mächtiger Mann, der entweder geliebt oder gehasst und gefürchtet wird.

 

Hintergrund

Die roten Roben

Jedes Mitglied der Kirche hat ein rotes Gewand zu tragen; einerseits zur besseren Identifikation (jeder Bürger sieht sofort, dass es sich hierbei um ein Mitglied der Kirche handelt), andererseits auch als ein Tribut an den Herren des Lichts. Rot ist eine heilige Farbe für die Kirche, die Farbe der Flamme des Herren, die die Dunkelheit vertreibt. Jedes Mitglied darf sich selbst eine Robe schneidern, nur von Bedeutung ist, dass die die heilige Farbe enthält.

 

Das Banner

Das Banner der Kirche, eine rot-gelbe Sonne mit rotem Längsbalken auf schwarzem Grund, stellt den Kerngedanken und den Dualismus des Glaubens dar; das rote Feuer des Herren ist im Begriff, die Dunkelheit zu vertreiben.

 

Der Grundsatz des Glaubens 

 

Im Glaubensbericht steht geschrieben, dass am Anfang auf der einen Seite die Dunkelheit und deren abartige Geschöpfe waren, die alles Sein in Chaos und Verderben stürzen wollten, und auf der anderen das Licht, dessen Aufgabe es war, die Dunkelheit zu verdrängen. Alles, was das Licht erreichte, gedieh, erstarkte und wuchs. So auch die Erde; große Zivilisationen entwickelten sich, und das Licht hielt der Dunkelheit, die danach gierte, alles zu verschlingen, was das Licht geschaffen hatte, stand. Doch war die Dunkelheit auch dort, wo man sie nicht erwartet und wo selbst das Licht des Herren nicht leuchten konnte: In den Herzen mancher Menschen. Böse Menschen, die von den rechten Lehren abgekommen waren, und versuchten, die Welt wieder dem Chaos und der Verderbnis der Dunkelheit anheimfallen zu lassen. Auch dem Herren blieb nicht verborgen, dass Dunkelheit in den Herzen vieler Menschen war, doch war sein Licht allein nicht stark genug, sie zu verbannen, an den Rand des Kosmos, wo das zu Beginn der Zeit vertriebene Dunkel ausharrte. Darum sandte er einen Richter, einen Vertreter, ein flammendes Richtschwert auf die Erde, das später als der erste Lichtbringer bekannt sein sollte. Dieser Mann sollte den Unglauben vertreiben und die Dunkelheit aus den Herzen derer, die dunkle Absichten haben, verbannen. Und so geschah es. Viele "Dunkle", wie man sie nennt, fanden den Tod, um die Erleuchteten, die rechtschaffenen Bürger des Landes unter dem Lichte des Herren zu beschützen. Und so wurde die Dunkelheit aus den Herzen der Menschen vertrieben. Doch lag es in der Natur des Sache, dass sie wiederkehren würde.

Das war das erste Mal, dass ein Lichtbringer die Erde betrat, um das Dunkle zu vertreiben, doch sicher nicht das letzte Mal. Einige Lichtbringer betraten und verließen nach ihm die Welt, in Zeiten großer Not, wo die Dunkelheit drohte, das Gleichgewicht des Lichts zu stören. 

 

Näheres hierzu ist nachlesbar im Buch "Glaubensbericht".